Early Morning
Kurz nach 4 beginnt hier bereits der Alltag. Die Strassenreiniger kommen aus der Dunkelheit um die Strassen aber auch gewisse Vorplaetze zu reinigen. Es ist sehr speziell, wenn man sieht wie ein flacher Rasen-eher Sand-platz mit dem Besen gekehrt wird. Mit den grossen Besen wischen sie den losen Muell zusammen und sammeln den allenfalls weiterverwertbaren Abfall ein, spaeter am Morgen kommt dann der eigentliche Abfalleinsammelwagen. Ein Dutzend Rischkas, Sammeltaxis, Motorraeder und private Wagen bewegen sich schon Richtung Bahnhof, um dort dann ihre Kundschaft zu ergattern.
Morgens um halb sechs und ein Dutzend in Sari gekleidete Damen gehen, Gebete singend, zum See hinunter um dort ihr Morgenzeremoniell abzuhalten, Ich habe bisher nicht alles gesehen aber unter anderem umrunden sie auch singend die kleine Opferstelle und bespritzen dabei den kleinen Baum im Zentrum immer wieder mit etwas Wasser.
Andere Gelueste
Ab und zu genehmige ich mir natuerlich auch etwas ‘Normales” wie ein Glas Wein (aus der Sula Vinery in Indien), Pizza, Pasta, Roesti mit Spiegelei oder eben mal einen Nachmittag am Swimmingpool des Radisson’s was Wunder wirkt aber auch etwas kostet.
Einladungen zuhause
Immer wieder erhalte ich auch eine Einladung zum Chai oder Lunch zuhause. Die eniesse ich sehr, da ich gleichzeitig auch einen weiteren Wohn- und Lebensraum sehe darf. Und jedesmal wird mir bewusst wie verwoehnt ich doch eigentlich bin mit schoenen nahtlos verlegten Plaettlis, dem vielen Raum nur fuer mich, Schraenke, Moebel, Kuchenausstattung, Schnickschnack, Kleider, vielen Schuhen, fliessend Heisswasser,…
Oder sollte das alles doch gar nicht notwenig sein? Ich scheine nicht mehr zu lachen oder gluecklicher zu sein als meine Gastgeber hier.
Also komme ich auf die altbekannte Frage zurueck wieviele Dinge braucht ein Mensch. Gemaess den Suchresultaten in Google besitzt der Durchschnittseuropaer 10’000 Gegenstaende….Auf jeden Fall werde ich sicher auch nach dieser Rueckkehr noch waehlerischer sein und versuchen all diejenigen Dinge die ich nicht wirklich benoetige zu vermeiden. Weniger ist manchmal mehr.












