Um nicht nur den ganzen Tag die Zeit von, zu und in Bussen zu verbringen, fuhr ich mit einem Fahrer nach Khajuraho. Eine gute Entscheidung, er hat mich einige Male von der Hauptstrasse weg zu einem kleinen Palast gefahren, mich auf andere Dinge aufmerksam gemacht oder etwas erklärt. So kam ich auch schon am frühen Nachmittag im Hotel Harmony an , Schwein gehabt am Morgen hatten sie ein Riesencheck-out und ich nun ein Zimmer.
Auf dem Gelände hinter der Hauptstrasse findet gerade die jährliche Mela für Shiva statt und so sind dort 2 Wochen lang Riesenräder, Fressbuden, Karusselle und ein Riesenmarkt mit lauter lokalen Ständen/Zelten.
Für nur 10 Rupies kann man furchtlosen Fahrern bei ihren Steilwandkünsten oder auch einen Magier mit seinen Zauberkünsten bewundern. Es ist ein Erlebnis durch die Stände zu schlendern und auch ein -zwei bargains zu machen.
Da es die „normalen“ Menschen sind die hier unterwegs sind ist es auch sehr liebenswert, wenn immer wieder einmal sich jemand getraut und radebrechend fragt wie man heisst oder woher man kommt.
Ganz anders als bei den Schleppern und sonstigen Geschäftemachern draussen in den Strassen, von denen hat es hier wahrlich genug.
Nur das kleine Stück Weg Richtung Westtempel ist eine Herausforderung, in diesen 5 Minuten hat man mindestens 2-3 junge adrett gekleidete Männer oder auch Kinder(i‘m Farmer, not selling) die einem einen Shop, den Waterfall, old Village, die Schule, because I’like you, ewige Freundschaft oder was auch immer andrehen wollen.
Wenn du sie abweist, ignorierst, laufen sie weiterhin mit dir mit, sprechen mit dir, stehen auch plötzlich mit/hinter dir in Geschäften( ja der Preis verdoppelt sich sofort da die Jungs 40% Kommission verlangen), es nützt auch nichts wenn man am nächsten Tag hingeht. Sie kleben an einem wie Kaugummi am Schuh und sind eine wahre Plage. Einfach nicht die Nerven verlieren. Es gibt auch ein paar Läden, in denen sie nichts bekommen und daher auch sehr gute „Boy-freie“ Zonen sind, um eben wirklich nur zu schauen und nett Tee mit den Ladenbesitzern zu trinken um über das Leben zu sprechen.
Ich habe 2 tolle Nachmittage bei eben solchen normalen Ladenbesitzern in ihren Geschäften verbracht. Weil bereits Nebensaison ist geniessen auch sie es etwas länger im Schatten zu sitzen und zu plaudern. Auch hier habe ich wieder nette und tolle Persönlichkeiten kennengelernt und geniesse es hier in vollen Zügen trotz den doch stressigen Momenten mit den Schlepper-boys. Welche gemäss O-ton von zweier Yogastudentinnen, auch nach über 2 Monaten immer noch gleich lästig und aufreibend sind und nicht etwa aufhören damit. Auch die Tempelanlagen sind wunderschön und laden ein, auch mit dem Fahrrad zu den weiterentfernten hinzuradeln. Es ist nicht wirklich nötig dazu einen Guide zu nehmen, für die Westtempel gibt es aber auch Audioguide, falls man doch etwas mehr hören will aber im eigenen Tempo.
Ach ja die Tagestemperatur geht unterdessen Richtung 34°C aber in der Nacht ist es noch erfreulich kühl mit um die 22°C.





























