Morgen früh geht mein Flieger Richtung Heimat, fühle mich sehr hin und her gerissen. Ich freue mich darauf meine Famillie, Ruth und mein Finkli wieder zu sehen, mich in meiner eigenen Wohnung verköstigen und bewegen zu können und nicht bloss immer im Hotelzimmer. in einem Dabahs, Restaurant oder als Besucher bei Freunden und Bekannten.
Ich freue mich auch auf die Festpreise ohne Touristenzuschlag, bummeln gehen ohne Schleppern ausweichen zu müssen, eben nur mal schauen und wenn‘s kälter ist auf die Zentralheizung. Aber vor allem freue ich mich auch darauf Wasser „ab em Hahne“ trinken zu können.
Aber ich werde Indien vermissen: Indian Time (inkl. Warten), zusammen essen teilen, in ein Zimmer zu treten und wirklich finden das es schön, sauber und gross ist (aber in der Schweiz wäre ich wohl zurückgeschreckt), glücklich sein mit dem Leben aus dem Koffer (eigentlich braucht man gar nicht viel), die vielen Gesten und Laute die etwas sagen und die man unterdessen auch versteht, das Lächeln der Menschen, die Freunde die ich gefunden habe, die Unkompliziertheit, die Unvollkommenheit und das eben nicht so Genormte wie in unseren Ländern, die Temperaturen, Farben und Gerüche, die verschiedenen Religionen im Alltag, die farbigen Salwaar Kamez, Churidwars und Saris, die vielen Gegensätze, die Zugshörner, die Familien, und und und
Indien – ich komme ganz bestimmt wieder.


















