
13.10. 2013 Nebst dem Geburtstag meiner Schwester Alexandra, wird hier in Indien die Durga Puja (Dussehra) gefeiert. Bei einer kurzen Tanzeinlage habe ich dann auch reichlich rote Farbe abbekommen, meine silbernen Haare sind auch nach der x-ten Waesche immer noch getarnt.
Dussehra ist der letzte Tag und gleichzeitig der Höhepunkt des wichtigen zehntägigen hinduistischen Festes, das in jeder Region Indiens anders bezeichnet wird. Sogar die Legenden, auf denen dieses Fest basiert, unterscheiden sich von Region zu Region. Dieses Jahr fällt Dussehra auf den 13. Oktober und so werden im Norden Indiens überall Feuer und Kracher entzündet, um die Wiederkehr des göttlichen Helden Lord Ramas und seinen Sieg über den Dämon Ravan zu feiern. In Bengalen wird die Durga Puja gefeiert – ebenfalls ein Sieg der Göttin Durga über den Büffeldämon Mahishasura. In Südindien wird im Grunde das Gleiche gefeiert, nur heißt dort das Fest Navaratri und die Göttin Kali. Auch im Westen, z. B. in Rajasthan und Gujarat, feiert man Navaratri. Hier heißt die Göttin, die man verehrt, Amba („Mutter“). (Auszug aus Indien Aktuell)
Gleichzeitig hat auch noch eine groessere Veranstaltung mit einem bekannten Baba statt. Mit einer oeffentlichen Yogastunde, als es ums Atmen ging und dies via Lautsprecher im ganzen Village verstaerkt wiedergegeben wurde hat es schon ziemlich nach Stoehnen getoehnt, war sehr lustig anzuhoeren.
Auch durfte ich in dieser Woche die Geburtstagsfeier von „Phittu“ miterleben. Grosses Fest, viele Nachbar und Freunde tauchten auf. Die ganzen Kinderschar wollte immer wieder fotografiert werden. Da es eine groessere Veranstaltung war haben sie im Stallbereich eine kleine Kueche aufgebaut um ein Kichererbsencury und ganz leckere Bhatura (frittierte ballonartige Fladenteigbrote) zu kochen. Als Suesses gab es dann Rhasagulla (auch als Gulab Jamun bekannt.
Hier ein Rezept: http://chefinyou.com/2009/11/gulab-jamun-recipe/ ) und natuerlich Geburtstagskuchen zum naschen. (Am Folgetag durfte ich mich dann noch einmal einige davon vernaschen, sie sind sooo gut.)
Am 16. war ich 2 mal eingeladen um Eid al-Adha mitzufeiern. Zum Lunch bei Masood mit Freunden und 2 Franzosen, am Nachmittag wurde dann noch gespielt. Und zum Abendessen dann bei AliBaba’s Familie, dort durfte ich auch schon bei der Teilung des Schafes mit dabei sein. Es war sehr schoen diesen Tag mit all den in ihren besten Kleidern gekleideten, froehlich und doch auch feierlich gestimmten Muslims zu erleben. Dieses Eid ist wohl das wichtigste und groesste Opferfest, welches die Wurzeln in der Geschichte Abraham’s hat, der bereit war seinen eigenen Sohn zu opfern und dann eben doch ein Tier nehmen konnte. Gleichzeitig ist es auch jeweils der feierliche Abschluss eines Wallfahrtjahres nach Mekka.
Ich habe mich in dieser Woche sehr erholt und viel geschlafen, konnte allerdings auch immer wieder raus und diese besondere Momente erleben. Natuerlich haben sie mich hier auch zu einen Arzt gebracht, um sicher zu gehen, dass ich afuf dem rechten Weg bin. Vielleicht sollte ich meinen Hausarzt auch mal im Pyjama sehen,before ich ins Behandlungszimmer gehe und er seine Berufskleider angezogen hat.
Es fuehlt sich auch sehr natuerlich an, wieder hier zu sein. Natuerlich gibts immer wieder neues oder zum Teil schwerer verstaendliche Situationen aber als das Verkaufen und „come into my shop“ faellt definitv weg. Ich muss schon eher aufpassen mich ab und zu als Tourist zu fuehlen um auch die Sehenswuerdikeiten zu besichtigen.



























